Rotes altes Haus
Großes Bauernhaus mit Vogelhaus im Hof
Um die Straßenecke, die Kirche mit Geläut
Schwarz gekleidete Leute
Trauer in den Augen, in den Gesichtszügen
Sprachlosigkeit, Stille
Gegenüber in weiß blau das Brauhaus mit Bräustüberl
Und dahinter eine alte kleine, stillgelegte Fabrik
Und auf dem karminroten Schornstein, groß und weiß grau gefiedert, sitzt ein Storch
Die Störche sind zurückgekehrt
Auf meinem Handy eine Nachricht von einer Freundin, mit Bild
Sie hat die Nacht ihr Baby bekommen, einen Jungen, süß und fidel
Am liebsten möchte ich den Trauernden zurufen
Schaut an, die Störche sind zurückkehrt
Dort oben nahe dem Himmel sitzen sie und schauen elegant auf uns herab
Der Sensenmann ist fort, der Endgültige
Das Leben ist zurück und frohlockt
Und in den Gärten blüht es, Schneeglöckchen, der Schnee schmilzt
Doch auch ich bleibe stumm, will nicht bei der Trauergemeinde stehen, ich will weitergehen
Leicht sein, frei sein, vom Ballast der Endgültigkeit, die unüberwindlich ist, im Moment des Eintritts
Doch wie die Winter gehen, wird der Tod auch nur ein Zustand der Erneuerung sein, bis das Leben in einem, was auch immer wir in Wirklichkeit sind, erblüht
© Andi_206
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Samstag, 9. März 2013
Samstag, 2. März 2013
Leichte Euphorie
Von der verbotenen Blume gekostet
Die Entwöhnungsphase erst jetzt als solche empfunden
Als hätte ich mein innerstes mit Styroporkugeln ausgestopft gehabt
Die inneren Feuer brennen und jeder Flammenkern ist bläulich voll unendlicher Hitze
Fresssüchtig und wird die Gier nicht gestillt, werde ich mich selbst auffressen
Außer die Disziplin und Vernunft siegen erneut
Unbewusste Konflikte, Krieg, unsichtbar von außen, meist unerkennbar für mein Bewusststein
Instinkte und Erfahrungen, abgestumpft und veraltet, möglicherweise vergeudet
Es ist der Verzicht, die Unnatürlichkeit der ungewollten Entsagung, des Himmels Frieden und der Ordnung willen
Doch das Unbewusste will ein zweites Leben, um das versäumte Geschehen zu lassen
Es spricht durch Träume zu mir, die mein Geist und meine Schlaflosigkeit nicht mehr zu unterdrücken vermögen
Ich habe entschieden, was zu entscheiden war, nun läuft die Zeit für mich und ich spüre leichte Euphorie
© Andi_206
Die Entwöhnungsphase erst jetzt als solche empfunden
Als hätte ich mein innerstes mit Styroporkugeln ausgestopft gehabt
Die inneren Feuer brennen und jeder Flammenkern ist bläulich voll unendlicher Hitze
Fresssüchtig und wird die Gier nicht gestillt, werde ich mich selbst auffressen
Außer die Disziplin und Vernunft siegen erneut
Unbewusste Konflikte, Krieg, unsichtbar von außen, meist unerkennbar für mein Bewusststein
Instinkte und Erfahrungen, abgestumpft und veraltet, möglicherweise vergeudet
Es ist der Verzicht, die Unnatürlichkeit der ungewollten Entsagung, des Himmels Frieden und der Ordnung willen
Doch das Unbewusste will ein zweites Leben, um das versäumte Geschehen zu lassen
Es spricht durch Träume zu mir, die mein Geist und meine Schlaflosigkeit nicht mehr zu unterdrücken vermögen
Ich habe entschieden, was zu entscheiden war, nun läuft die Zeit für mich und ich spüre leichte Euphorie
© Andi_206
Samstag, 22. Dezember 2012
Herzlich Lachen
Wie sie lachen musste
Es befreite mich
Aus einem gespenstischen Netz
An Gespinsten
Wie wir uns in die Augen schauten
Nach all dem, was sie von mir und ich von ihr weiß
So viele Emotionen, so tief verwurzelt
Wie ein großer, mächtiger Baum erleuchtet von Glücksmomenten
Einmal im Leben war ich cool
Und dass auch nur, weil ich ihr in diesem
Für sie so wichtigen Moment zurück geben wollte
Was sie mir immer wieder einfach so aus ihrem Herzen heraus gab
© Andi_206
Es befreite mich
Aus einem gespenstischen Netz
An Gespinsten
Wie wir uns in die Augen schauten
Nach all dem, was sie von mir und ich von ihr weiß
So viele Emotionen, so tief verwurzelt
Wie ein großer, mächtiger Baum erleuchtet von Glücksmomenten
Einmal im Leben war ich cool
Und dass auch nur, weil ich ihr in diesem
Für sie so wichtigen Moment zurück geben wollte
Was sie mir immer wieder einfach so aus ihrem Herzen heraus gab
© Andi_206
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